FUNAKOSHI

Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.

German Kata Cup 2015

16.05.2015

In jedem Jahr kommen am Samstag nach Herrentag anlässlich des German Kata Cups die besten Athleten Deutschlands zusammen, um sich in den Altersklassen vom Schülerbereich bis hin zu den unter 21-jährigen zu messen. So auch in diesem Jahr. Mit dabei waren auch Karatesportler vom Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V., um sich eine der begehrten Platzierung zu erkämpfen. Der Landesverband Sachsen-Anhalt nominierte Lourdes Fischer, Theresa Bock, Franziska Graf und Martin Kowalski. Leider reichte es bei ihnen nicht, um sich einen Podiumsplatz zu erkämpfen. Anders war es bei Leon-Maurice Richter und Marie-Josefine Richter. Für Leon-Maurice war es die erste Teilnahme bei diesem hochklassigen Turnier. Als Mitglied im erweiterten Talent-Schüler-Kader des Deutschen Karateverbandes richteten sich nicht nur die Augen von Landes- und Heimtrainer Alexander Löwe auf ihn. Auch DKV Nachwuchstrainerin Christine Heinrich und Bundestrainer Efthimios Karamitsos beobachteten ihn und zeigten sich sehr zufrieden über die Entwicklung des jungen Ballenstedter Kämpfers. Seine erste Runde konnte er souverän mit 3 zu 0 mit der Kata Bassai Dai gewinnen. Die zweite Runde gegen ein weiteres Talentkadermitglied aus Baden-Württemberg konnte er auch eindeutig für sich entscheiden. Im Poolfinal unterlag er leider gegen einen Bremer Sportler. So bleib Leon-Maurice die Trostrunde. Mit Kata Jion sollte es im kleinen Finale um den dritten Platz gehen. Leider musste er sich hier knapp mit 1 zu 2 Kampfrichterstimmen geschlagen geben. Trotzdem ist der 5. Platz ein sehr gutes Ergebnis und lässt auf die im November stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Schüler hoffen. Bei Marie-Josefine Richter lagen an diesem Tag Pech und Glück eng beieinander. Ihre erste Runde gewann sie eindeutig bei den Juniorinnen mit der Kata Heiku. In der zweiten Runde musste sie sich etwas unverständlich gegen eine Sportlerin aus Rheinland-Pfalz mit 1 zu 2 Flaggn geschlagen geben. Zum Glück bekam sie die Chance, sich immerhin über die Trostrunden ihre Platzierung zu erkämpfen. So folgten die Kata Annan und Kosokun Dai mit denen sie eindeutig 3 zu 0 gewann. Im Kampf um Bronze bewies sie ihre Führungsrolle als Nationalkadersportlerin des Deutschen Karateverbandes. Mit der Kata Superimpei gewann sie nochmals eindeutige und wurde Dritte.